Trafikförvaltningen – Stockholmer U-Bahn
An Werktagen unternehmen eine halbe Million Fahrgäste über eine Million Fahrten mit der U-Bahn – über die rund 100 Stationen.
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- Cactus CSX
Wir haben intelligente Verkehrsmanagementsysteme geschaffen – nicht nur zum Nutzen unserer vielen unterschiedlichen Kunden, sondern auch für Millionen von Fahrgästen. Unsere Lösungen machen den Bahnbetrieb reibungsloser, intelligenter und einfacher. Das stimmt – und wir können es beweisen! Hier erfahren Sie alles über unsere verschiedenen Projekte für unsere Kunden.
Trafikförvaltningen – Stockholmer U-Bahn
An Werktagen unternehmen eine halbe Million Fahrgäste über eine Million Fahrten mit der U-Bahn – über die rund 100 Stationen.
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Technical details
An Werktagen unternehmen eine halbe Million Fahrgäste über eine Million Fahrten mit der U-Bahn – über die rund 100 Stationen. In der Innenstadt fahren die U-Bahn-Züge werktags alle 2 bis 5 Minuten.
Bereits in den 1930er-Jahren war für Stockholm eine unterirdische U-Bahn geplant. Sie sollte das Herzstück des städtischen Nahverkehrs werden. Die Umsetzung wurde jedoch durch den Zweiten Weltkrieg verschoben; nach dem Krieg nahm der Bau Fahrt auf. Heute besteht die U-Bahn aus drei Linien mit jeweils eigenen Leitzentralen.
Alles begann mit einem Alarmerfassungssystem
1991 erhielt Cactus seinen ersten Auftrag von SL (Stockholm Transit): ein komplettes schlüsselfertiges Alarmerfassungssystem zur Überwachung aller Stationen des U-Bahn-Netzes. Die Bedienerarbeitsplätze des Systems verfügten damals über eine hervorragende Grafikleistung – eine Eigenschaft, die die Techniker von SL sehr schätzten. Dieses Projekt hatte erheblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung des Cactus-TMS. Weil Cactus das System und die erforderlichen Funktionen termin- und budgetgerecht liefern konnte, gehörte das Unternehmen zu den Firmen, an die sich SL für die Modernisierung seines TMS wandte.
Redundantes Glasfasernetz
Das ursprüngliche System bestand aus drei Servern, einem pro Leitzentrale. Heute ist es zu einem zentralen Doppelrechnersystem mit verteilten Arbeitsplätzen ausgebaut. Auch das redundante Glasfasernetz von SL ist ein zentraler Bestandteil der Gesamtlösung. Dieses Netz ist gegen äußere elektrische Störungen unempfindlich und als Ringnetz ausgelegt, um den Betrieb selbst bei Ausfällen sicherzustellen.
Gemeinsame Betriebsführung
Heute verantwortet SL die zentrale Betriebsführung sowohl der U-Bahn als auch der übrigen technischen Systeme, die an die Betriebszentrale angebunden sind.
Das Cactus-Alarmprotokollsystem unterstützt diese Betriebszentrale, indem es wichtige Alarmdaten von allen U-Bahn-Stationen und allen Cactus-Subsystemen sammelt. Die konkreten Funktionen haben sich im Laufe der Jahre verändert: Heute liefert das System mehr Fahrgastinformationen über die Lautsprechersteuerung und spielt auch bei Sicherheitsfragen eine wichtige Rolle, da es die Stationen auf Brände und andere Gefahren überwacht.
Zentraler Statistikserver
Cactus hat außerdem einen zentralen Statistikserver bereitgestellt. Umfangreiche Datenspeicherung und Berichtsfunktionen für alle Subsysteme gehören zu den Vorteilen.
Inlandsbanan
Die Inlandsbanan ist eine schwedische Eisenbahn, die von Kristinehamn im Süden bis Gällivare im Norden verläuft und insgesamt 1.288 Kilometer zurücklegt.
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Die Inlandsbanan ist eine schwedische Eisenbahn, die von Kristinehamn im Süden bis Gällivare im Norden verläuft und insgesamt 1.288 Kilometer zurücklegt.
Bahnreisen werden in Schweden immer beliebter – sowohl geschäftlich als auch privat. Für Reisen in die schwedische Bergwelt ist der Schneezug auf der Inlandsbanan eine beliebte und umweltfreundliche Art zu reisen. Die Inlandsbanan ist ein Grundpfeiler der schwedischen Infrastruktur und wird derzeit mit Unterstützung von Cactus Rail für höhere Kapazitäten modernisiert.
Seit über 80 Jahren ist der Güterverkehr auf der Inlandsbanan für die Bergbau- und Forstwirtschaft im Norden Schwedens von entscheidender Bedeutung. Seit 1993 ist sie zudem eine wichtige Touristenstrecke. 2017 wurde Cactus Rail vom Infrastrukturbetreiber Inlandsbanan AB beauftragt, entlang von 1.100 Kilometern Gleis ein modernes, ferngesteuertes Verkehrsleitsystem einzuführen. Zuvor mussten unsere Fahrdienstleiter physisch an den Betriebsstellen anwesend sein, wenn dort Zugkreuzungen anstanden.
Höhere Kapazität
Cactus Rail ermöglicht den anfänglichen Fernbetrieb der sieben strategisch wichtigsten Betriebsstellen: Orsa, Fågelsjö, Röjan, Svenstavik, Sorsele, Arvidsjaur und Jokkmokk. Statt zwischen den Betriebsstellen zu pendeln, können die Fahrdienstleiter diese künftig aus den Leitzentralen in Sveg, Hoting und Storuman fernsteuern.
Außergewöhnliche Systemfunktionen
Die Grundlage des Systems bilden herkömmliche Fernstellwerksfunktionen, d. h. Fernbedienung und Rückmeldung aller Stationen. Das System bietet jedoch weit mehr:
Jernhusen – Depot Olskroken
Cactus wurde beauftragt, für das Jernhusen-Depot in Olskroken ein Depot-Überwachungssystem zu entwickeln.
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Cactus wurde beauftragt, für das Jernhusen-Depot in Olskroken ein Depot-Überwachungssystem zu entwickeln. Mithilfe von RFID-Lesegeräten und -Tags visualisiert Cactus sämtliche Zugbewegungen im Depot und automatisiert Abläufe innerhalb der Anlage.
Trafikförvaltningen – Lidingöbanan
Lidingöbanan ist einer der älteren Bahnbetriebe Stockholms und befördert seit fast einem Jahrhundert zuverlässig Fahrgäste.
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Technical details
Lidingöbanan ist einer der älteren Bahnbetriebe Stockholms und befördert seit fast einem Jahrhundert zuverlässig Fahrgäste. 1914 fuhr der allererste Zug, und obwohl vieles noch unverändert ist, haben sich Technik und Züge selbst weiterentwickelt.
Das von Lidingöbanan genutzte Verkehrsmanagementsystem ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich der Betrieb schrittweise und mit einfachen Mitteln modernisieren lässt – etwa durch einen einzigen Arbeitsplatz, der zugleich als Server dient.
Eine gemischte technische Umgebung – in jeder Hinsicht
Darüber hinaus ist Lidingöbanan ein gutes Beispiel für die Fähigkeit von Cactus, alte und neue Technik zu verbinden und aus Geräten unterschiedlicher Hersteller ein funktionierendes Ganzes zu schaffen. Das System verfügt über ein zentrales Relaisstellwerk mit einer Haupt-SPS. Entlang der Strecke gibt es Relaisstellwerke, die über ein Dupline-System Befehle entgegennehmen und Meldungen abgeben.
Ein einziger Fahrdienstleiter
Die Betriebsabläufe bei Lidingöbanan wurden durch das neue Cactus-Verkehrsmanagementsystem grundlegend verändert.
Ein einziger Fahrdienstleiter konnte nun die gesamte Strecke von Lidingöbanan überwachen. Der gesamte Verkehr entlang der Strecke lässt sich bequem über zwei Bildschirme verfolgen. Ein Bildschirm zeigt in der Regel eine Gesamtübersicht der Strecke, während der andere meist detailliertere Informationen liefert. Die Fahrdienstleiter können jedoch selbst wählen, welche Ansichten sie benötigen.
Eine weitere nützliche Funktion: Die Detailansichten sind mithilfe einer Leiste am unteren Rand der Anzeige scrollbar. So können Fahrdienstleiter mühelos zu dem Streckenabschnitt scrollen, zu dem sie genauere Informationen wünschen.
Trafikförvaltningen – Saltsjöbanan
Obwohl Saltsjöbanan eine Eisenbahn ist, handelt es sich bei den Wagen um umgebaute ehemalige U-Bahn-Züge, die täglich 15.000 Fahrgäste aufnehmen.
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Technical details
Wenn Sie Saltsjöbanan zum ersten Mal sehen, kommen Ihnen die Züge wahrscheinlich bekannt vor. Und das zu Recht – alte U-Bahn-Züge wurden umgebaut, um rund 15.000 Fahrgäste aufzunehmen, die von den Gemeinden am Meer in die Stockholmer Innenstadt fahren.
Obwohl Saltsjöbanan eine Eisenbahn ist, handelt es sich bei den Wagen um ehemalige U-Bahn-Züge. Heute rollen rund 30 Wagen über die 23 Kilometer lange Strecke.
Als eine der Ersten mit CTC
Die Saltsjöbanan war 1913 eine der ersten Bahnen, die auf Elektrizität setzten. Auch bei einer weiteren Neuerung waren sie Vorreiter: dem Einsatz eines CTC (Zentrale Fernsteuerung), wodurch sich der gesamte Betrieb aus der Betriebsleitzentrale fernsteuern ließ.
Die Herausforderung
Die eigentliche Herausforderung für Cactus bestand darin, moderne Technik mit Teilen der bereits 1938 eingeführten Technik zu verbinden. Cactus und SL (Stockholm Transit) haben zusammengearbeitet, um die Kommunikation mit Stellwerken und der Verkehrssteuerung herzustellen. Dabei kamen moderne Glasfasertechnik und redundante Modems mit kontinuierlicher Überwachung zum Einsatz.
Eine ungewöhnlich reibungslose Lösung
Die Integration neuer Technik verlief reibungslos. Diese Vorgehensweise sorgte für einen ungewöhnlich schnellen und sicheren Umstieg. Der Kniff bestand darin, dieselbe Schnittstelle zwischen der Fernsteuerstation und den Stellwerken beizubehalten. In diesem Fall bestand die Schnittstelle aus einem 80-poligen Kontaktgerät. Durch den Anschluss des neuen Fernsteuerungssystems über die alte Schnittstelle ließ sich sicherstellen, dass der Betrieb funktionsfähig blieb. Die Technik machte es einfach, neue Einheiten zu testen und anzuschließen. Station für Station konnte nachts getestet werden. Auftretende Fehler ließen sich sofort beheben. Der eigentliche Umstieg war im Grunde eine Formsache.
Lokalbanen A/S
2001 erwarb die Stadt Kopenhagen mehrere zuvor privat betriebene Bahnstrecken, vor allem mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern.
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Cactus hat die Ausschreibung gewonnen, und wir haben es keineswegs bereut. Die Mitarbeiter sind angenehm im Umgang, sehr hilfsbereit und außerordentlich kompetent. Wir sind, ganz einfach gesagt, froh, dass wir uns für Cactus entschieden haben.
– Ole Torp Sejersen, Projektleiter, Hovedstadens Lokalbaner.
2001 erwarb die Stadt Kopenhagen mehrere zuvor privat betriebene Bahnstrecken, vor allem mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern. Lokalbanen A/S ist heute für den Betrieb verantwortlich, der 190 km Gleise, nahezu 40 Triebzüge und 77 Stationen umfasst.
Der Eigentümer – die Stadt Kopenhagen – hat kräftig in die sechs Bahnstrecken investiert. Zu diesem Modernisierungsprozess gehören ein neues Verkehrsmanagementsystem von Cactus, neue Stationsgebäude und 27 brandneue Dieseltriebzüge des Typs Coradia Lint 41.
Optimierung des Betriebs
2004 beauftragte Hovedstadens Lokalbaner A/S (HL) Cactus Automation mit der Lieferung eines neuen Fernautomatisierungssystems für das gesamte Netz, das fünf zuvor privat betriebene Strecken sowie die Lille-Nord-Linie umfasst. Durch die Zusammenführung der Privatbahnen konnte HL die Vorteile eines Großbetriebs nutzen. Ein erster Schritt bestand darin, alle sechs Lokalstrecken in Hillerød an eine einzige Betriebszentrale anzubinden, wodurch sich das Personal von 22 auf 16 Mitarbeitende reduzieren ließ.
Heute überwachen tagsüber zwei Bediener die Strecken, nachts genügt ein einziger. Zuvor waren vier bis fünf Mitarbeitende erforderlich.
Umfassendere Automatisierung
Traditionell umfasste die Betriebsleitung zahlreiche manuelle Handgriffe. Heute sind die meisten davon automatisiert, sodass die Bediener das System nur noch überwachen und nicht mehr aktiv steuern. Ausnahmen gibt es dennoch, etwa bei starkem Schneefall, der eine Störung der Stellwerke auslöst. Ein weiterer Vorteil: Neue Verkehrspläne lassen sich jetzt leichter ins System einpflegen; die Bediener erstellen sie in Excel und spielen sie ins System ein.
Verkehrsmanagementsystem
Einer der vielen Gründe, warum sich HL für Cactus entschied, waren die Referenzen von SL (Stockholm Transit) in Stockholm, wo Cactus-Systeme vier Lokalbahnstrecken überwachen. Das von Cactus entwickelte TMS ist auf die besonderen Anforderungen des Bahnverkehrs abgestimmt. HL verfügt über ein Doppelrechnersystem, einen sogenannten „Hot Standby“, der eine sehr hohe Verfügbarkeit bietet. Zudem ist das System in eine Oracle-Datenbank integriert.
Trafikverket – Nationales Verkehrsmanagementsystem (NTL)
Der schwedische Bahnbetrieb wird mit einem neuen nationalen System optimiert.
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Der schwedische Bahnbetrieb wird mit einem neuen nationalen System optimiert, das von Alstom geleitet wird, nachdem das Unternehmen 2015 eine Ausschreibung der schwedischen Verkehrsverwaltung (Trafikverket) für sich entschieden hatte. Im Zentrum steht die Einführung von Cactus CCS, das sämtliche Stellwerke Schwedens integriert. Diese Technologie schafft eine einheitliche Kommunikationsplattform für ein effizientes Management des Bahnverkehrs.
Von 8 auf 1
In Schweden wurde der Bahnverkehr historisch von acht regionalen Zentralen aus gesteuert. Um diesen Betrieb zu straffen und zu koordinieren, wurde ein Vergabeverfahren für ein gemeinsames nationales System eingeleitet. Alstom setzte sich 2015 in dieser Ausschreibung gegenüber Trafikverket durch, und ein wesentlicher Bestandteil dieser Vergabe ist ein Cactus CCS.
Integration sämtlicher Stellwerke Schwedens
Cactus CCS kommuniziert mit rund 800 Stellwerken in Schweden. Ein Stellwerk ist das sicherheitskritische System, das Zusammenstöße von Zügen verhindert. Die Vielfalt der Stellwerke in Schweden ist sowohl hinsichtlich der Modelle als auch der Kommunikationsmechanismen sehr groß. Hier dient Cactus CCS als Homogenisierungsschicht gegenüber dem übergeordneten Verkehrsmanagementsystem von Alstom. Das heißt: Unabhängig von den zugrunde liegenden Datenstrukturen und Protokollen wird ein bestimmter Objekttyp dem übergeordneten System stets auf dieselbe Weise dargestellt.
Cactus CCS ist in dieser Anwendung wahrscheinlich die größte Kommunikationsplattform gegenüber der Bahninfrastruktur weltweit.
Trafikverket – Haparandabahn (ERTMS)
Cactus erhielt das Vertrauen, für den Ausbau und die Renovierung der Haparandabahn ein CTC-System zu entwickeln und zu liefern.
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Cactus erhielt das Vertrauen, für den Ausbau und die Renovierung der Haparandabahn ein CTC-System (Zentrale Fernsteuerung) nach dem ERTMS-Standard zu entwickeln und zu liefern. Der Auftrag war der bislang größte Bahnauftrag von Cactus. Endkunde war die schwedische Verkehrsverwaltung (Trafikverket), wobei Cactus als Nachunternehmer von Hitachi Rail STS Sweden tätig war.
Der Auftrag barg ein großes Zukunftspotenzial, da das schwedische Bahnnetz nach und nach gemäß ERTMS Level 2 modernisiert wird. Die konkreten Umsetzungspläne reichen derzeit bis 2035. Für die Haparandabahn gilt Level 2. Die Systementwicklung erfolgt nach dem Standard der schwedischen Verkehrsverwaltung und SS-EN 50 128.
Eine international wichtige Verbindung
Die Ausschreibung war Teil des ERTMS-Projekts der schwedischen Verkehrsverwaltung, das darauf abzielte, zwei geeignete Lieferanten für ERTMS-Level-2-Systeme für den schwedischen Markt auszuwählen. Die Haparandabahn verläuft zwischen Boden und der finnischen Grenze und verbindet damit die finnischen und russischen Bahnnetze mit den schwedischen und norwegischen Netzen.
Renovierung und Neubau: Ein steigendes Güteraufkommen mit immer längeren und schwereren Zügen für Stahl, Bergbau und Container war der Anlass, dass die Regierung die schwedische Verkehrsverwaltung beauftragte, sowohl die bestehende Bahn zwischen Boden und Kalix zu renovieren als auch eine völlig neue Bahn zwischen Kalix und Haparanda zu bauen.
Eine Investition von drei Milliarden
Die neue Haparandabahn wird elektrifiziert und mit einem neuen, modernen Signalsystem ausgestattet. Die Renovierungsarbeiten begannen 2006. Die Haparandabahn wurde 2013 wiedereröffnet. Die Gesamtkosten wurden auf 3,3 Milliarden SEK geschätzt.
Cactus Traffic Management System (TMS): Das Cactus-Verkehrsmanagementsystem ist bewährt, umfassend und für Anlagen praktisch jeder Größe geeignet. Es lässt sich für den Kunden anpassen und besteht aus mehreren Teilen:
ERTMS stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn: Die EU beschloss in den 1990er-Jahren, einen gemeinsamen EU-Standard für die Zugsteuerung zu entwickeln. Der neue Standard heißt European Rail Traffic Management System (ERTMS). Ziel ist es, alle Bahnen innerhalb der EU/des EWR an ERTMS anzupassen. ERTMS gibt es in drei Ausbaustufen.
Trafikverket – Upplands Väsby
Cactus wurde die Gesamtverantwortung für die Modernisierung des lokalen Steuerungssystems des Betriebsstandorts Upplands Väsby übertragen.
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Cactus wurde die Gesamtverantwortung für die Modernisierung des lokalen Steuerungssystems des Betriebsstandorts Upplands Väsby übertragen. Damit ist Cactus Rail zum ersten Mal Hauptlieferant der schwedischen Verkehrsverwaltung (Trafikverket).
Cactus LMS: neu und zugleich bewährt
Das Zugsteuerungssystem von Cactus wird seit über 30 Jahren in Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickelt.
Ein Vorteil von Cactus LMS besteht darin, dass Kunden vorhandene Infrastruktur – etwa Stellwerke, Planungssysteme und andere Zusatzsysteme – nicht ersetzen müssen, um den Betrieb auf der Strecke zu optimieren. Unser lokales Steuerungssystem basiert auf derselben Technik, die künftig das gesamte schwedische Bahnnetz steuern wird, sodass sich Cactus LMS über sämtliche Stellwerke Schwedens hinweg einführen lässt.
Stellwerk 65
Im Projekt wurde Cactus LMS am relaisbasierten Stellwerk M65 in Betrieb genommen. Der Leistungsumfang umfasste den Anschluss und die Konfiguration einer Siemens S7, ausgeführt durch Nachunternehmer von Cactus.
Zukunftssicher
Das lokale Steuerungssystem von Cactus, Cactus LMS, ist zukunftssicher – sowohl für das neue nationale Verkehrsmanagementsystem als auch für die Einführung des neuen ERTMS-Signalsystems.
Das Cactus Train Management System ist bewährt, umfassend und für Anlagen praktisch jeder Größe geeignet. Es lässt sich für Kunden anpassen und besteht aus mehreren Komponenten:
Trafikförvaltningen – Roslagsbanan
Roslagsbanan war Schwedens erste elektrische Eisenbahn. Sie verläuft über eine Strecke von fast 70 km und ist schmalspurig.
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Technical details
Roslagsbanan war Schwedens erste elektrische Eisenbahn. Sie verläuft über eine Strecke von fast 70 km und ist schmalspurig. Als die Stilllegung drohte, entschied sich der Eigentümer SL (Stockholm Transit) für eine umfassende Modernisierung der Züge, eine Renovierung der Stationen sowie neue Gleise und Schwellen. In diesem Zuge wurde auch das 30 Jahre alte Automatisierungssystem gegen modernste Technik ausgetauscht.
Anfang der 1990er-Jahre wurde Cactus Automation mit der Lieferung eines neuen Verkehrsmanagementsystems betraut. Durch die laufenden Verbesserungen der Strecke, etwa neue Stellwerkssysteme, konnte Cactus seine Flexibilität und seinen Einfallsreichtum unter Beweis stellen.
Ein einziger Standort
Die Überwachung erfolgt von einem Kontrollraum an der Östra Station aus. Sechs zusammen angeordnete Bildschirme bilden eine Übersicht über die gesamte Strecke.
Jede Station ist direkt mit dem zentralen System an der Östra Station verbunden. An jeder Station befindet sich entweder eine SPS und ein Relaisstellwerk, oder die Stationen werden mit einem elektronischen Stellwerk ausgestattet. Insgesamt werden rund 3.700 Meldungen und 2.300 Befehle verarbeitet.
Ein System über das Gewöhnliche hinaus
Die Basis des Systems bilden herkömmliche Fernstellwerksfunktionen, d. h. die Fernsteuerung und Rückmeldung aller Stationen.
Doch das System kann noch weit mehr:
Trafikförvaltningen – Tvärbanan
Im Jahr 2000 wurde Tvärbanan eröffnet. Die Linie ist als Querverbindung durch die Region Stockholm von West nach Süd angelegt.
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Im Jahr 2000 wurde Tvärbanan – wörtlich übersetzt „die Querbahn“ – eröffnet. Die Linie ist als Querverbindung durch die Region Stockholm von West nach Süd angelegt, und die Fahrpläne sind auf das U-Bahn-Netz abgestimmt. Stockholms neueste Bahn verbindet die Pendlerzüge der Region mit der U-Bahn.
Modern, leise und umweltfreundlich – Tvärbanan ist eine Stadtbahn; teils Straßenbahn, teils Zug. Bei ihrem ersten Auftrag für dieses Projekt lieferte Cactus als Nachunternehmer von Bombardier das Verkehrsmanagementsystem. Dieses Projekt erstreckte sich über etwas mehr als zwei Jahre.
Verkehrsmanagement und Fahrplanverfolgung
Das neue System steuert den Verkehr und überwacht die Pünktlichkeit. Es greift auf Fahrpläne aus der Fahrplandatenbank von SL (Stockholm Transit) zu. Darüber hinaus erstellt das Cactus-System verschiedene Arten von Berichten. Redundante Server und Bedienerarbeitsplätze gewährleisten einen zuverlässigen, schnellen und einfachen Zugriff.
Wiedergabefunktion
Fahrdienstleiter können den aktuellen Verkehrsfluss sowie zu erwartende Störungen überwachen. So können sie Abweichungen erkennen, bevor Probleme entstehen, proaktiv handeln und Störungen vermeiden. Die richtige Entscheidung allein genügt nicht – auch das Timing muss stimmen. Das Cactus-System kann alle Ereignisse erneut abspielen. Dadurch lassen sich Vorfälle wie Halte, Alarme oder andere Ereignisse gründlich analysieren. Historische Daten werden protokolliert und in einer Datenbank für den späteren Abruf gespeichert.
Teils Straßenbahn
Bestimmte Abschnitte der Strecke von Tvärbanan sind als Straßenbahn klassifiziert; hier setzt SL AVI ein, einen speziellen Detektortyp, der die Position der Züge entlang der Strecke meldet. Jeder Zug hat eine individuelle ID-Nummer, die an verschiedenen Stellen eingelesen wird.
Das Cactus-System erfasst zudem entlang der Strecke Daten der Oberleitung. So wissen die Fahrdienstleiter sofort, ob es auf Streckenabschnitten Probleme gibt.
Fahrgastfreundlich
Tvärbanan gilt als fahrgastfreundlich und ist sehr beliebt geworden. Das Cactus-System leitet Daten aus dem Überwachungssystem an das Fahrgastinformationssystem TRIS weiter. Die Fahrgäste erhalten sofortige Updates zu Verspätungen und Störungen entlang der Strecke.
Trafikverket – Fagersta
Die schwedische Verkehrsverwaltung betreibt drei Pilotstrecken für das ERTMS-System und zwei Pilotanlagen für das konventionelle ATC-System.
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Die schwedische Verkehrsverwaltung (Trafikverket) betreibt drei Pilotstrecken für das ERTMS-System und zwei Pilotanlagen für das konventionelle ATC-System. Das Stellwerk in Fagersta ist eine solche konventionelle Pilotanlage und wurde mit dem M11H-System von Hitachi sowie Cactus CTC in Betrieb genommen.